Das richtige Label?

Man möge mir erklären, wie diese beiden Medien zusammenpassen. Kommentare sind eröffnet.

Letztens in der Stadt gesehen, anscheinend ein teureres Label:

Dazu im Hinterkopf dieses rein textlich sehr gebildete Lied:

Oranges Internet [Update]

In einer Jugendherberge in Zürich ein freies WLAN gefunden. Schnell herausgestellt, dass ein „Captive“ des Internetproviders Orange dahinter steckt. Kostenpflichtig natürlich.

Aber dann entdeckte ich den Button „free IPv6“ und der Inhalt der Seite dahinter verkündete die Zukunft des Internets und um eben dies vorranzutreiben freie IPv6 Benutzung.

Abenteuerlich, unsere Webseiten sind damit zwar erreichbar, viele andere Services auch, aber das WLAN ist unverschlüsselt. Wir versuchen jetzt über IPv6 ein OpenVPN aufzubauen, was (warum zum Teufel?!) ein Abenteuer darstellt.

Ein SOCKs Proxy ermöglicht mir gerade, diesen Blog-Eintrag zu schreiben.

Wir kriegen überall, wo IPv4 ist ruckzuck auch ein IPv6 hin. Umgekehrt aber nicht. Hallo Zukunft.

[Update] Nach einer Stunde läuft dann ein OpenVPN mit IPv6 Fähigkeit (kommt eigentlich erst im nächsten Release), ein DHCP-Server für IPv4 und ein NAT dafür, sodass wir über einen Switch hier vor Ort altes und neues Internet haben.

Hallo Lübeck!

Nein, ich fahre nicht nach Lübeck. Ich wollte nur kurz anmerken, dass ein großteil meiner Leser aus der Umgebung Lübeck kommt. Seit 2011. Faszinierend, nicht?

Immer fleißig weiterlesen 🙂

Von Infoten und Mathemagiern in Fahrstühlen: Lachen verboten

(Oder auch: Die Lachübung)

2010. Man trifft sich ja praktischerweise immer wieder schon im Fahrstuhl und fährt dann gemeinsam durchs Gebäude. Fahrstühle als technische Errungenschaft betrachtet scheinen doch manche Individuen sehr zu verwirren:

Sie stieg ein, wollte wohl in die 6. Ebene fahren und begann mehrfach und unter staunender Beobachtung unsererseits anstatt die großen üblichen Etagenwähl-Knöpfe einen anderen Knopf zu drücken. Vom letzten Fahrstuhl-Post ist es ja bekannt, dass die Fahrstühle ein Telefon haben. Dass allerdings jemand versucht mit der Wähltaste auf der die 6 steht in die 6. Ebene zu kommen war eine völlig neue Erfahrung. Kaum angekommen stürzten wir in den nächsten offenen Raum und brachen in einen Lachkrampf aus. Da war Luft-Anhalten gefragt.

Besagte Dame begann übrigens nach der Fahrstuhlfahrt kalten Cafeten-Kaffee in der Mikrowelle zu erwärmen.

Immerhin hatten wir unseren Spaß.

Invertieren im Alltag

Kennt ihr das mit dem schlechten Gedächtnis für Namen? Und dann gibt es auch noch Straßen, die Namen enthalten. Diese Heinz-Leibniz-Straße? Ne, Friedrich-Leibniz? Ne. Ich glaube Leibniz kommt garnicht darin vor. Dann halt Ohne-Leibniz-Straße. So heißt sie bei uns bis heute.

In dem von uns am meisten genutzten Uni-Gebäude gibt es in nahezu jeder Ebene rote Türen, hinter der sich die sanitären Anlagen verbergen. Wer also meint, er gehe mal kurz zur roten Tür, drückt damit relativ deutlich aus, was er vorhat. Ist man gerade woanders ist mittlerweile auch ein „Ich gehe mal eben zur Nicht-Roten-Tür.“ ausreichend.

Unsere bevorzugte Discounter-Kette stellt eine Zwiebelmettwurst her. Diese haben wir früher oft gekauft. Irgendwann fiel uns auf, dass auf der Inhaltsangabe keine Zwiebeln enthalten waren. Seltsam oder? Seitdem gibt es bei uns zwar immernoch diese Mettwurst, aber sie heißt natürlich Ohne-Zwiebel-Wurst.

Von Infoten und Mathemagiern in Fahrstühlen: Die Party

2009. Je seltsamer ein Ort ist, desto spannender und reizvoller wird es dort eine Party zu machen. So gründeten wir mit einer Hand voll Leuten einen Weihnachtsfeier-Abkömmling im großen Fahrstuhl des Gebäudes. Wir setzten uns mit Bier und Glühwein im Schneidersitz hinein und fuhren munter rauf und runter. Für Notfälle ist in diesen Fahrstühlen ein Telefon eingebaut, welches Uni-Telefonnummern anrufen kann. Dieses kann man aber auch einfach für bestimmte „organisatorische“ Zwecke nutzen. Als sich unsere Getränke leerten und der Fahrstuhl wieder auf dem Weg zur ursprünglichen Party war, hat also unser Experte für das Rufen und Verhandeln mit grünen, blauen, getarnten, neongelben und organgen Männchen im Party-Organisationsraum angerufen:

Ja hallo, Rettungsleitwarte. Wir haben hier einen Rettungswagen fürs MZH, wo genau müssen wir denn hin?

Der arme Kerl der abgenommen hatte begann bereits durch die ganze Etage zu rufen, ob und wo sich denn eine alkoholisierte Leiche befinden würde, als wir mit dem Fahrstuhl oben ankamen. Laut lachend natürlich.

In der Regel sollte man damit keine Scherze machen, allerdings hatten wir derart kontrollierbare Bedingungen und die richtigen Personen am richtigen Ort, sodass das zu einem krönenden Abschluss unserer Fahrstuhlparty wurde.

Texfail 1

Hier kommt Nr. 1:

Hi Mr. Square,
hier ein TexFail, bei dem mehrfach umständlich mit \texttt operiert
wurde, um \pmod{n} nachzuahmen..

\begin{align*}
m^{kgv(\phi(a),\phi(b))}\equiv 1(mod\texttt{ }n)\\
n:=100,a:=25\\
\curvearrowright b=4,\phi(a)=20,\phi(b)=2\\
\curvearrowright m^{20}\equiv 1(mod\texttt{ }n)\\
3^{3^3}=3^27\equiv 3^7(mod\texttt{ }n)\equiv
87(mod\texttt{ }n)\\
3^87\equiv 3^7(mod\texttt{ }n)\equiv 87(mod\texttt{ }n)\\
\Rightarrow 3\uparrow ^33\equiv 3^7(mod\texttt{ }n)\equiv 87(mod\texttt{ }n)
\end{align*}

Bah. Sieht dann aber doch ganz normal aus:

[latex]
m^{kgv(\phi(a),\phi(b))}\equiv 1(mod\texttt{ }n)\\
n:=100,a:=25\\
\curvearrowright b=4,\phi(a)=20,\phi(b)=2\\
\curvearrowright m^{20}\equiv 1(mod\texttt{ }n)\\
3^{3^3}=3^27\equiv 3^7(mod\texttt{ }n)\equiv
87(mod\texttt{ }n)\\
3^87\equiv 3^7(mod\texttt{ }n)\equiv 87(mod\texttt{ }n)\\
\Rightarrow 3\uparrow ^33\equiv 3^7(mod\texttt{ }n)\equiv 87(mod\texttt{ }n)
[/latex]

Aufruf zu Texfail Einsendungen. Helft mit!

Nach ein paar Anfragen starte ich folgenden Aufruf:

Ich sammle Tex-Code bei dem jemand richtig gefailt hat. Code, der hätte wesentlich einfacher sein können, oder der einfach nur sinnlos, lustig oder peinlich ist.

Einfach Codeausschnitt anonymisiert per E-Mail an:
msquare@notrademark.de

Die Ergebnisse gibts kurz darauf.

Brüste?

Wir saßen in der Küche und das erste Lied in der zufällig generierten Musik-Liste war eins, bei dem wir die ganze Zeit das Wort „Brüste“ verstehen.

Es handelt sich allerdings um den Namen „Droste“. Natürlich.