Die Uni, die Verrückte macht

Es waren einmal zwei Studenten aus einem Admin-Team für ein Haupstudiumsprojekt an einer Uni. Sie hatten bereits einen Server, suchten jetzt aber nach einer tollen Domain für ihn und das Projekt.

Einer war bekannt dafür, dass er etwas mit Domains zu tun hat. Dieser eine erinnert mich (zumindest vom Namen her) an einen gewissen Gouverneur, der auch als Science-Fiction-Held bekannt geworden ist. Leider war sein Büro geschlossen (Heißt hier: Er ist nicht da), ein Kollege verriet uns, dass er aber in der gleichen Ebene (Etage) unterwegs war. Sie suchten und fanden ihn, wurden nach kurzen Überlegungen und mit einer besseren Domain-Idee zu einem Admin aus einem anderen Bereich geschickt, eine Ebene höher.

Natürlich zu Fuß (Bei uns gibt es die Ein-Ebenen-Regel, die besagt, dass man Distanzen von je einer Ebene zu Fuß zu überbrücken hat). Oben angekommen klopften sie an und gerieten in eine private Team-Besprechung von mehreren bekannten Leuten (Unter Anderem dem Dozenten aus der Vorlesung des selben Morgens, der Mann der letzten Klappfolien-nutzenden Dozentin in dem Fachbereich), die jedoch nicht den gesuchten Admin enthielt. Dieser sei im Urlaub (Und gilt übrigens als Initiator des bekannten Server-Werkzeugs screen, in welchem ich zu diesem Zeitpunkt einen Netzwerkscan im Auftrag der Vorlesung bei besagtem Dozenten auf das Netz in dem, wie ich vorhin entdeckte, auch der Kopier steht, mit dem der andere Student am selben Tag schon einen Vertrag gescannt und sich per Mail schicken lassen hat, losließ). Man könne einen der anderen Admins ansprechen – oder einen der anderen Dozenten aus selbiger Veranstaltung, der gleichzeitig Arbeitgeber für den anderen Studenten ist (Welcher uns nach gemeinsamer Zustimmung wiederrum zu Zielperson 1 in Ebene 4 geschickt hätte). Wir probieren den ersten Vorschlag.

Neues Ziel: Ebene 0, Erdgeschoss. Fahrstuhl. Die böse Tür mit dem Chipzugang (Die einen, wenn man sich nicht korrekt einloggt und dann abends als letzter gehen möchte, nicht wieder hinauslässt). Und zu guter letzt ein einsamer Admin. Leider der Falsche. Der den wir suchen sei krank.

Wir gingen zurück zu Person 1 in Ebene 4 und zogen dabei keine 4000€ ein. Schade. Person 1 hat leider gleich Feierabend, macht aber noch 3 konstruktive Vorschläge.

2 Tage, 2 Besuche in Ebene 4, Telefonate und Gespräche später hatten sie die Domain dann auf einmal.

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