Powerprof? Multiprof?

  • 8:45 – Ankunft an der Uni.
  • Feststellung 1: „Da war ja was“, die Zielvorlesung liegt heute ausnahmsweise in einem Gebäude weit entfernt.
  • Feststellung 2: Erhöhter Frühstücksbedarf besteht, die Vorlesung ist nämlich 3 Stunden lang.
  • 8:48: Vor dem Originalraum: Ok, die Veranstaltung findet wirklich woanders statt (Hier laufen Menschen mit Namensschildern und Wasserpistolen herum).
  • 8:50: Aufteilung: Einer holt Frühstück, der andere sucht den Zielraum heraus.
  • 8:58: Ankunft im richtigen Gebäude, Raumsuche
  • 9:03: Laptop im Zielraum aufgebaut, kein Prof weit und breit. Vorlesung sollte um 9 beginnen.
  • Mailprogramm gestartet, Mail vom Prof um 9:02 bekommen.
  • 9:17: Prof taucht auf.
  • 9:23: Und Action (Wann auch sonst).

Wir lieben awe11.

(Warum das Ganze? Nun, offensichtlich war besagter Prof noch zu Vorlesungsbeginn in seinem Büro 1km entfernt und hat meine Mail beantwortet!)

Und Action.

Erste Vorlesung des frischen Semesters. Informationssicherheit, natürlich mitten in der Nacht (Beginn 8:30 Uhr).

4 Stunden heißes Programm.

Erste Heldentat des Tages: Den Übungsgruppennamen „23“ eingenommen.

Das HQ ist vollständig, auch ein paar andere cyborgs sind hier. Viel Spaß…

Hacker sind ursprünglich Leute mit einer Axt und einem Baumstamm und die machen dann daraus eine Skulptur oder so.

Uni auf Umwegen

Als wir heute morgen viel zu verspätet zur Uni aufgebrochen sind, haben wir eine Ausfahrt verpasst, bei der nächsten Ausfahrt dann gedacht, wir hätten doch die erste genommen uns deswegen auf dem Weg zum Mitbewohner, den wir abholen wollten verfahren, das mit dem Navi korrigiert und sind dann zur Uni gelangt. Gut 5 Minuten nach Vorlesungsbeginn. Sah so aus:

In dem Moment, in dem man mit dem Auto bei der Uni ankommt, hat man noch keinen Parkplatz. Und wenn man es um diese Uhrzeit tut, dann wird man auch keinen haben. Zumindest nicht wenn es gerade regnet und man in der Nähe der Vorlesung parken möchte (was alleine aus Zeitgründen schon angebracht gewesen wäre). Also suchten wir die kostenlosen Parkplätze nahe der Vorlesung, in deren Nebenstraße, in Richtung Universum, in beiden Kringeln, erneut beim Anfang, aus Versehen bei der Uni-Müllverwaltung und Entsorgung, sowie einem Büro/Campus-Innenhof um letztendlich doch nochmal um das halbe Uni-Gelände zu fahren und den Parkplatz vor einem ganz anderen Gebäude zu nehmen – welcher etwas kostet. Sah so aus:

Die Lösung aus dem Problem „Ich muss auf die andere Seite des Uni-Geländes“ gegen „Mein Gott es gießt in gefühlten Strömen!“ sah so aus, dass wir durch alle möglichen Gebäude durchgelaufen sind – anstatt herum. Dies ist zu Beginn nicht weiter spannend, jedoch im Zielgebäude eine echte Herausforderung, da der Eingang zum Gebäudeteil A mit dem Zielteil im Gebäudeteil C nur über einen Korridor ein Treppenhaus, 5 Türen, 1 Etage tiefer und 3 Abbiegungen später erreicht werden kann. Nach weit mehr als doppelt so viel Zeit wie sonst benötigt, kamen wir dann in der Vorlesung an. Sah so aus:

Danke Montag.

Kreo und Zivil-Klaus

In korrekt rechtlich zu entziffernder Schreibweise hat die Uni-Bremen eine Zivil-Klausel, die besagt, dass keine militärische Forschung betrieben wird:

Wir könnten unter der und auch mit dem Militär und der Rüstung als dass man dies nicht unter auszuübenden Umständen doch nicht auf garkeinen Fall betreiben oder rechtfertigen möchte. Bitte, danke.

Das Dokument ist von 1986 und deshalb so seltsam altdeutsch verfasst. Und Kreo ist der Mann, der heute in der Weihnachtsvorlesung darauf plädierte, diese Klausel zu bestärken – und dem schließe ich mich an. Eine Zivil-Klausel ist für mich ein gutes Argument an der Uni-Bremen zu studieren.