Noch ein Abschied

Immer etwas Neues. Änderungen vorantreiben. Software, Server und Netze weiterentwickeln. Nur wer sich bewegt und ändert bleibt am Ball.

So werden wir demnächst tomakin abschalten. tomakin ist der Server auf dem ich von mortzu meinen allerersten SSH-Zugang bekommen habe. Dort habe ich meine ersten Erfahrungen mit Linux-Servern gesammelt, diesen Weblog gegründet und yoda umgebaut. Das war in meinen ersten Uni-Semestern und ist jetzt über 2 Jahre her. Damals war tomakin eine VM auf einem Server namens goldstein, heute läuft er auf unserem Herzstück eve. Mittlerweile verdiene ich mit den dort gesammelten Kenntnissen Geld. Unsere Firmenwebsite, Chatserver und viele andere Funktionen liefen bis heute auf tomakin. Alle seine Aufgaben werden in Kürze auf einen anderen Server gezogen und dann ist es soweit.

tomakin ist gleichzeitig unser letzter Arch-Linux-Produktivserver unserer Firma, bzw. im Internet.

Ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken einen Server-Friedhof anzulegen…wie wärs?

Skype beeerdigen?

Hier geht es nicht, wie der Titel vielleicht vermuten lässt, darum dass Microsoft Skype übernommen hat – sondern um folgende Situation:

Ich schrieb einen Nerd (ich gender in diesem Fall nicht, handelt sich aber um ein Weibchen) via Skype an. Mehrfach – und bekam nach einiger Zeit keine Antwort, was sehr ungewöhnlich für besagte Person ist. Also schrieb ich noch etwas.

Dann tat sich was:

Beerdigung ppsscchht

war die Antwort.

In einer Beerdigung online zu sein ist so eine Sache denn ich weiß, dass ihr Handy lautstark vibriert, wenn man ihr schreibt.

Ich halte mich dann jetzt mal zurück, bis die Beerdigung vorbei ist.

Und Action.

Erste Vorlesung des frischen Semesters. Informationssicherheit, natürlich mitten in der Nacht (Beginn 8:30 Uhr).

4 Stunden heißes Programm.

Erste Heldentat des Tages: Den Übungsgruppennamen „23“ eingenommen.

Das HQ ist vollständig, auch ein paar andere cyborgs sind hier. Viel Spaß…

Hacker sind ursprünglich Leute mit einer Axt und einem Baumstamm und die machen dann daraus eine Skulptur oder so.

was-ich-immer-bei-mir-hab-stoeckchen

Ich habe das obengenannte Stöckchen gefangen.

In meiner Laptop-Tasche ist immer folgendes:

  1. MacBook Pro namens psy
  2. Apple Netzteil
  3. 3er Steckerleiste für Strom
  4. 5m LAN-Kabel, blau
  5. Firewire 800 auf Firewire 400 Kabel
  6. Firewire 400 auf MiniDV Kabel
  7. iPhone Netzteil
  8. iPhone Ladekabel
  9. Apple Netzteil Direkt-Adapter (Tatsächlicher Name unbekannt)
  10. Neongelber Textmarker
  11. 2 USB-Sticks mit mind. 1GB Kapazität
  12. Apple Fernbedienung
  13. MiniDisplayPort auf DVI Adapter
  14. MiniDisplayPort auf VGA Adapter
  15. DVI auf VGA Adapter
  16. HDMI auf DVI Adapter
  17. 0,6er Torx Schraubendreher
  18. Bleistift
  19. Einzelteile eines Kugelschreibers
  20. Einzelteile einer Überaschungs-Eier Figur
  21. Mindestens 5 Kabelbinder
  22. Poppschutz eines Sennheiser USB Headsets

Holzbrinck entschuldigt sich

Für 2 Wochen reCaptcha einzusetzen scheint nicht viel geholfen zu haben:

Es sind wieder organisiert gecrawlte Datensätze von Schülern aus dem SchülerVZ aufgetaucht (heise: Erneute Datenschutzpanne bei SchülerVZ).

Wichtig: Wir wissen jetzt, dass das Crawling-Tool der deutschen Eurovision-Song-Contest Teilnehmerin Lena Dingens gewidmet ist.

SchülerVZ entschuldigt sich mit folgenden Worten:

Oooops!

Sah so aus:

Ich habe diese offizielle Entschuldigung übrigens entdeckt, als ich dabei war meine bei diesem SchülerVZ gespeicherten Daten zu löschen. Die Zeit für die Entschuldigung ist durch, nun kann ich das anonymisieren fortsetzen.

Das wars mit dem Kollegen

Manchmal bin ich kurz davor mir ernsthafte Sorgen um die Gesundheit von Kollegen zu machen.

Mich erreichte folgende Mail von einem meiner längsten Geschäftskollegen:

Betreff: You have been selected for a secret mission.

Hi,

please remove, there is no secret mission at all…….

In Secret

***

Diese ging an seinen und meinen Kollegen ebenfalls.

2 Minuten später ist klar: Es handelt sich bei dem Betreff um den fortune-Spruch auf einem unserer Server, den er wohl als Anlass für diese Mail sah. Man sieht den Spruch, wenn man sich einloggt.