Rücklichtzicken

Ich bekam per E-Mail den Hinweis etwas stimme mit den Rücklichtern am Auto nicht. Da mir eine intakte Lichtanlage immer sehr am Herzen liegt habe ich vor der nächsten Fahrt mit Hilfe einen Lichttest gemacht.

Alles geht.

Fahre wieder normal durch die Gegend. Ein zweiter Hinweis: Hinten geht ein Licht nicht.

Vielleicht ein Fehler, der nur während der Fahrt auftritt? Also mit laufendem Motor im 1. Gang Lichttest gemacht. Eine Glühbirne leuchtet nicht. Bingo. Motor gestoppt, nur mit aktivierter Zündung nochmal geguckt: Eine Glühbirne leuchtet nicht.

Ok, es liegt also nicht an „der Fahrt“. Ich klopfe gegen das Rücklicht. Es geht wieder an.

Wackelkontakt.

Heute habe ich es auseinandergenommen um den Wackelkontakt zu beheben und stelle fest, dass nur die Hälfte der normalen Fahrtbeleuchtung funktioniert, auf beiden Seiten sind symmetrisch Glühbirnen ausgefallen. Der Wackelkontakt war danach noch da.

Aktuelle Bilanz: 2/4 Glühbirnen defekt und ein Wackelkontakt.

Wieso entpuppen sich die einfachsten Dinge nur immer als so kompliziert…

Über Bäume im Kofferraum

Im Kofferraum läuft ein Kabel direkt am Scharnier in die Kofferraumklappe. Das heißt es wird bei jedem Öffnen und Schließen des Kofferraums bewegt und dabei gestreckt und geknickt.

Wofür sind schon Kabel in der Kofferraumklappe nötig? – Könnte man meinen.

  1. Ein Teil der Heckleuchten
  2. Kofferraum Innenbeleuchtung
  3. Schalter, der bestätigt, dass die Klappe zu ist
  4. Elektrisches Schloss für den Kofferraum

Punkte 3. und 4. sorgen dafür, dass das Faltdach nicht funktioniert und, wenn es mitten beim Öffnen oder Schließen aufhört zu funktionieren, der Kofferraum unter Umständen dauerhaft verriegelt bleibt. Da hilft dann nur Glück oder ein Schlagbohrer. Ich hatte Glück.

Ein neuer Kabelbaum ist bestellt. Der alte hat immerhin 13 Jahre gehalten. Und dieser Kabelbaum ist bekannt dafür.

Mein 28. Zuhause: Die A28

Die A28 ist die Autobahn auf der ich die Hälfte der Zeit, die ich Auto fahre, verbringe. Wer viel A28 fährt erlebt viel. Heute auf dem Rückweg nach Bremen:

  • Genau vor mir fährt ein viel zu langsamer Franzose mit Saisonkennzeichen von Juli bis Dezember (habe extra nochmal nachgeschaut). Na? Merkst’e was?
  • Auf der Baustelle (80km/h Beschränkung) überholt mich einer mit bestimmt 140 Sachen. Das sah schon aus wie Rallye, Slalom oder Ping-Pong. Alter! Merkst’e was?
  • Später, wo 100km/h sind, überhole ich gerade ein paar Schleicher. Von hinten werde ich mehrfach mit Fernlicht geblitzt. Natürlich zieht er an mir vorbei, als ich nach dem nicht weiter beschleunigten Überholmanöver wieder auf die rechte Spur ziehe. Ich blicke auf sein Kennzeichen. ES IST AUS PAPPE und mit Edding beschriftet. Boah! Merkst’e was?
  • Die Delmenhorster, die ihre Innenverkleidung beim Warten an einer Kreuzung auseinander nahmen und deren Kennzeichen in ca. 1 Stunde und 30 Minuten ablaufen würde kamen mir da schon wieder ganz normal vor.

Autofahren macht nach wie vor Spaß.

Uni auf Umwegen

Als wir heute morgen viel zu verspätet zur Uni aufgebrochen sind, haben wir eine Ausfahrt verpasst, bei der nächsten Ausfahrt dann gedacht, wir hätten doch die erste genommen uns deswegen auf dem Weg zum Mitbewohner, den wir abholen wollten verfahren, das mit dem Navi korrigiert und sind dann zur Uni gelangt. Gut 5 Minuten nach Vorlesungsbeginn. Sah so aus:

In dem Moment, in dem man mit dem Auto bei der Uni ankommt, hat man noch keinen Parkplatz. Und wenn man es um diese Uhrzeit tut, dann wird man auch keinen haben. Zumindest nicht wenn es gerade regnet und man in der Nähe der Vorlesung parken möchte (was alleine aus Zeitgründen schon angebracht gewesen wäre). Also suchten wir die kostenlosen Parkplätze nahe der Vorlesung, in deren Nebenstraße, in Richtung Universum, in beiden Kringeln, erneut beim Anfang, aus Versehen bei der Uni-Müllverwaltung und Entsorgung, sowie einem Büro/Campus-Innenhof um letztendlich doch nochmal um das halbe Uni-Gelände zu fahren und den Parkplatz vor einem ganz anderen Gebäude zu nehmen – welcher etwas kostet. Sah so aus:

Die Lösung aus dem Problem „Ich muss auf die andere Seite des Uni-Geländes“ gegen „Mein Gott es gießt in gefühlten Strömen!“ sah so aus, dass wir durch alle möglichen Gebäude durchgelaufen sind – anstatt herum. Dies ist zu Beginn nicht weiter spannend, jedoch im Zielgebäude eine echte Herausforderung, da der Eingang zum Gebäudeteil A mit dem Zielteil im Gebäudeteil C nur über einen Korridor ein Treppenhaus, 5 Türen, 1 Etage tiefer und 3 Abbiegungen später erreicht werden kann. Nach weit mehr als doppelt so viel Zeit wie sonst benötigt, kamen wir dann in der Vorlesung an. Sah so aus:

Danke Montag.